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Miteinander leben

Wir sind ein Teil von Niendorf, Niendorf ist ein Teil von uns. Miteinander leben heißt für unsere Kirchengemeinde, nachbarschaftlich zu leben, sich zu öffnen, rauszugehen, reinzulassen, ein Netzwerk zu spannen. Für die Menschen.

Deswegen engagieren wir uns unter anderem in der Arbeit mit Geflüchteten und im Winternotprogramm für Obdachlose, indem wir eine "Caring Community" sprich "Sorgende Gemeinschaft" stärken wollen.

Winternotprogramm

Seit dem Winter 2010/2011 nehmen wir als Kirchengemeinde am Winternotprogramm der Stadt Hamburg teil.

Deswegen stehen seitdem von November bis Ende März zwei Containerräume und ein Sanitätscontainer an der Verheißungskirche für zwei Gäste bereit. Anders als in den öffentlichen Unterbringungen stehen diese Unterkünfte den Gästen durchgehend als ihre eigenen Räume zur Verfügung.

Vorrangiges Ziel des Winternotprogrammes ist der Schutz vor dem Erfrierungstod. Das begleitende, ehrenamtliche Team bemüht sich darüber hinaus, in Fragen von Arbeitssuche oder Anspruch auf staatliche Unterstützungen den Gästen zur Seite zu stehen, eventuell auch bei Behördengängen zu begleiten.

Ein wichtiger Teil der Begleitung ist es, zuzuhören und Lebensbiographien mit Höhen und Tiefen wertzuschätzen. Das ca. zehn-köpfige Team freut sich über Verstärkung. Besonders suchen wir Menschen, die osteuropäische Sprachen beherrschen, denn unsere Gäste stammen in den letzten Jahren vor allem aus diesen Ländern.

Da die Situation für wohnungs- und obdachlose Frauen besonders prekär ist, nehmen wir zurzeit obdachlose Frauen auf in Zusammenarbeit mit dem Tagestreff für wohnungslose Frauen, Kemenate.

Ansprechpartner*innen
Maren Gottsmann, Heinz Dreyer
Telefon: 040 - 320 91 868

Kirchengemeinde Niendorf als Caring Community

Caring Community beschreibt die Vorstellung, als sorgende Gemeinde für Menschen tätig zu sein.

Die Arbeit in der Gemeinde in Aktivitäten und Projekten dient dem Quartier und damit ausdrücklich auch Menschen jenseits der Kerngemeinde.

Die Aktivitäten und Projekte erfolgen in Kooperation, in Absprache und in gegenseitiger Kenntnis mit anderen Akteur*innen aus dem Quartier, die sowohl privat als auch institutionell sein können.

Wir bemühen uns in unserem Handeln in allen Bereichen der Gemeindearbeit unserer Verantwortung für eine gerechte Welt zu entsprechen. Seit Oktober 2018 sind wir daher als ökofaire Gemeinde von der Nordkirche zertifiziert worden. Ökofaire Beschaffung ist ein praxisnahes Werkzeug, um sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit den knappen und endlichen Ressourcen der Erde einerseits und für mehr Gerechtigkeit durch Fairen Handel andererseits einzusetzen.

Wellcome in der Kirchengemeinde Niendorf

Das Niendorfer wellcome-Team hat ein neues Zuhause gefunden: Zum 1.4.2018 hat die Kirchengemeinde Niendorf die Trägerschaft übernommen. Wellcome unterstützt Familien im ersten Jahr nach der Geburt.

Immer dann, wenn kein Netzwerk zur Unterstützung zur Verfügung steht, sorgt eine ehrenamtliche Mitarbeiterin für Entlastung: Sie geht mit dem Baby spazieren, betreut die Geschwisterkinder oder hört einfach nur zu. Mit anderen Worten: Sie schenkt Zeit, damit der Start ins Familienleben gut gelingen kann.

In Niendorf steht die Wiege von wellcome. Hier wurde 2002 das erste wellcome-Team gegründet. Inzwischen gibt es bundesweit rund 230 Teams. Zum Ende des Jahres 2017 endete die Kooperation mit der Familienbildung.

Nun freuen sich die 15 aktiven Ehrenamtlichen, dass die Arbeit weitergehen kann. Geleitet wird das Team seit 2003 von Gesa Bahr: "Ich freue mich, dass diese Lösung gefunden wurde, weil wellcome die Vielfalt des freiwilligen Engagements in der Kirchengemeinde gut ergänzt. Dabei wird das Engagement für Familien immer wichtiger, denn "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind groß zuziehen". Die Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass viele Familien gerade in Großstädten mehr oder weniger allein auf sich gestellt sind. 

Ansprechpartnerin: Gesa Bahr
Telefon: 0159 - 014 802 69
E-Mail:
Weitere Infos finden Sie unter: www.wellcome-online.de

Tansaniakreis

Gelungene Partnerschaftsarbeit

Seit 1978 besteht eine Partnerschaft zu den Gemeinden Igolwa und Nkwenzulu im südwestlichen Tansania. Wir, die Mitglieder des Tansaniakreises, tauschen Briefe und E-Mails mit den afrikanischen Gemeinden, besuchen sie oder empfangen Gäste aus Tansania.

Denn Partnerschaft bedeutet vor allem: Voneinander hören, Anteil nehmen an den Freuden und Sorgen des anderen, von ihm wissen und auch auf Überraschendes gefasst sein.

Darüber hinaus helfen wir unseren Partnergemeinden aber auch ganz handfest bei vielen Projekten, um so ein Stück aktive Entwicklungshilfe zu leisten.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei uns mitzuwirken und unsere Bemühungen zu unterstützen.
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