AKTUELLESKONTAKTSPENDENNEWSLETTER

Kirchen

Unsere Kirchengemeinde ist vielseitig und bündelt ihre Arbeit im Stadtteil Niendorf an drei Gemeindestandorten in der barocken Kirche am Markt, in dem modernen Kirchenzelt der Verheißungskirche und dem Gemeindezentrum Immanuel-Haus.

Kirche am Markt

Dieser Raum ist erfüllt

Seit 1770 haben in dieser Kirche unzählige Menschen Musik und Worten im Gottesdienst gelauscht, haben sich trauen, konfirmieren und taufen lassen, haben den geradezu magischen Moment genossen, da der Taufengel zur Taufe herabschwebt.

Und immer wieder haben sich hier auch Trauernde von Verstorbenen verabschiedet. Dieser Raum ist erfüllt von Freude und Leid unzähliger Generationen, und man spürt es, wenn man ihn betritt. Hier sind Tränen des Glücks und des Leids geflossen, sind Bestandteil der Kirche geworden und sind hier gut aufgehoben.

Mögen noch viele Generationen diesen Raum als Ort des Nachdenkens und der Stille nutzen, möge er Raum bieten für alle Wechselfälle des Lebens im Angesicht Gottes, möge er so sicher stehen bleiben und immer wieder gern betreten werden.

Pastor Uwe Nissen

Verheißungskirche

Schattenspiele auf dem Giebelfenster

Von der Straße her nur schwer zu erkennen, aber es ist ein richtiges Zelt. Erst wenn ich die schwere, etwas abweisend wirkende Eingangstür hinter mir habe, erschließt sich mir der ganze Innenraum der Kirche. Hoch und hell. Das Licht fällt durch die große, verglaste Giebelfront. Schattenspiele auf dem Fenster, wenn die Sonne durchkommt.

Darunter, vor der dunklen Backsteinmauer, der Altar. Ein Monolith aus hellgrauem Granit. Schlicht und einladend mit den hohen Kerzen und dem silbernen Kreuz. Ein bunter Tupfer das Altartuch.

Durch die offenen Seiten fällt mein Blick in die Gärten links und rechts, als ob die Seitenteile eines Zeltes hoch geklappt sind. Für mich ist das ein Ort der Ruhe und der Sammlung. Nichts engt mich ein. Gottes Schöpfung in den Gärten, die Sonne durch das Giebelfenster, die Höhe des mit hellem Holz verkleideten Zeltinnenraumes. Hier kann ich Gott nahe sein, im gemeinsamen Gottesdienst oder auch allein im Gebet.

Als ich die Kirche vor vielen Jahren das erste Mal betrat, dachte ich mir: "Eigentlich etwas kahl das Ganze." Erst im Laufe der Jahre hat sich mir die Vielfältigkeit des Gottesdienstraumes erschlossen, zu jeder Tageszeit, zu jeder Jahreszeit anders. Ich fühle mich dort jederzeit gut aufgehoben.

Siegfried Knobloch

Ein virtueller Rundgang durch die Kirche


Immanuel-Haus

Rollen unter dem Altar

Ein beweglicher Altar. Am Sonntag mitten im Raum - unter der Woche auch mal nach links oder rechts gerückt. Je nach dem. Das ist praktisch. Und noch mehr. Für mich ist es so, als ob mit Hilfe der Rollen auch im Gemeindealltag Gott in die Mitte gerückt wird, dorthin, wo wir ihn brauchen. In der Woche basteln und malen vormittags die Kindergartenkinder am Altartisch. Nachmittags und abends nutzen ihn verschiedene Gemeindegruppen. An ihm wird geredet, gegessen, musiziert und diskutiert.

Dieser Alltag hinterlässt Spuren, die dem Altar durchaus anzusehen sind, wenn er am Sonntag wieder in der Mitte der Gottesdienstgemeinde mit Kreuz, Kerzen und Blumen deutlich an Gottes Gegenwart erinnert. Und plötzlich ist es genau umgekehrt: Dieser Tisch holt den Alltag in den Gottesdienst hinein.

Pastorin Maren Gottsmann

Ein virtueller Rundgang durch die Kirche

OK

Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren »